Viel Spaß beim Deutschen Alpenverein
Sektion Laufen

Wir lieben die Berge!

Aktuelles

Holzmachen dahoam für die Hüttn

Es war wiedermal soweit! Toni hat zum Holzmachen aufgerufen. 13 Helfer fanden sich dann bei ihm ein und gingen bei schönstem Wetter ans Werk. Während sich die einen aufmachten und fünf Bäume in der Umgebung aufarbeiteten, blieben die anderen mit drei Holzspaltern zurück und verarbeiteten dann die Anhängerfuhren zu ofenfertigen Scheiten. Nach gut vier Stunden waren gut 6,5 Ster aufgerichtet, die beim Versorgungsflug in BigPacks verladen auf die Hütte geflogen werden. Zur Stärkung hatte uns Marianne wieder vorzüglich mit Speis und Trank versorgt. Dank an alle, die dabei waren.

Markus Lichtmannegger

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Faszinierende Welt in der Tiefe

Polnische Höhlenforscher kommen seit 40 Jahren ins Tennengebirge  

Einige wenige Bilder können nur einen schwachen Einblick geben in eine faszinierende Welt tief unten; ein paar Schnappschüsse eine Jahrzehnte andauernde Verbundenheit nur andeuten. Und doch zeigen die Fototafeln im Alten Rathaus etwas Besonderes: Bayerische Bergfreunde mit einer Hütte in den Salzburger Alpen sind seit 40 Jahren Gastgeber polnischer Höhlenforscher. Die Bilder sind bis Donnerstag, 26. September 2019, im Foyer zu sehen.

Gegründet hatte sich der ‚Speleoklub Bobry‘ im August 1966 polnischen Zagan. In Folge war dieser ‚Höhlenforscherverein Biber‘ weltweit unterwegs Seit 1979 kommen die Männer und Frauen auch ins östliche Salzburger Tennengebirge. Ihr Standort für die Expeditionen in die Tiefe ist die Laufener Hütte. Dort feierten sie kürzlich gemeinsam mit den Laufener Bergfreunden diese 40 Jahre währende freundschaftliche Verbundenheit (wir berichteten).

Mitgebracht haben sie 20 Bildtafeln mit Aufnahmen aus der Tiefe. Aus der „Roten Spinne“, dem „Hades“ und „Unter dem Schneekorken“. Oder auch aus der tiefen und großen ‚Jack-Daniels-Höhle“. Die ist nicht benannt nach dem bekannten Hochprozentigen, sondern nach ihren Entdeckern Jacek „Jack“ Wisniowski und Daniel Oleksy. Diese Höhle am Fuße des Bleikogels ist auf mittlerweile elf Kilometer vermessen und kartografiert. Bekanntheit erlangt hat Jack-Daniels im August 2014, als nur kurz nach der dramatischen Rettungsaktion am Untersberg hier im Tennengebirge einer der polnischen Forscher verunglückte, und in einer aufwändigen zweieinhalbtägigen Rettungsaktion aus 250 Metern Tiefe geholt werden musste.

Rund 200 Höhlen sind bislang im Tennengebirge bekannt, im östlichen Teil sind es etwa 100. Die Bleikogelhöhle erstreckt sich über tausend Meter in die Tiefe. Der Aufwand in solche Tiefen vorzustoßen ist enorm. Die Welt, die die wagemutigen Männer und Frauen dort zu Gesicht bekommen, faszinierend. Dabei ist das alles keineswegs Selbstzweck oder sinnfreies Hobby einiger abenteuerlustiger Draufgänger. Nein, es geht um Forschung. Alles wird akribisch festgehalten und dokumentiert. Die Ergebnisse müssen dem Salzburger Verein für Höhlenkunde vorgelegt werden.

Auf den ersten 20 Expeditionsjahren existierte noch der ‚Eiserne Vorhang‘, die bürokratischen Hürden waren entsprechend hoch. Dramatisch entwickelte sich ein Gegenbesuch von 17 Laufener Bergfreunden zur 15-Jahr-Feier des Clubs in Zagan. Am 13. Dezember 1981, einem Sonntag, rollten frühmorgens die Panzer. Die Regierung hatte das Kriegsrecht ausgerufen. Clubmitglieder halfen den Laufenern, das Land schnellstmöglich zu verlassen.

In 40 Jahren wechseln naturgemäß die Akteure. Henrik, genannt „Scout“, lebt nicht mehr. Auch Edward „Juse“ (Dschuus), ist inzwischen verstorben. Eine Schwarz-Weiß-Aufnahme zeigt ihn mit Laufener Freunden; darunter der langjährige Vorsitzende Helmut Herrndobler und dessen Ehefrau Doris. Mittendrin auch die noch amtierende Schatzmeisterin Gabi Höfer-Jani. Anfang Oktober wollen die „Biber“ noch einmal auf der Laufener Hütte ihr Quartier aufschlagen. Und wieder hinab steigen. Wenn möglich, noch tiefer und noch weiter als bisher.

Text: Hannes Höfer,  Foto: Speleoklub Bobry / Repro Höfer

Bergfexe unterstützen Wasserratten

Alpenverein spendet 1000 Euro an die Wasserwacht – Erlös vom Christkindlmarkt

Laufen. Wer am Stand der Laufener Alpenvereinssektion Bosna kauft, weiß, dass er damit nicht nur sich etwas Gutes tut. Seit Anbeginn des Laufener Christkindl-Marktes geht der Erlös der Bergfreunde komplett und ausschließlich an caritative Einrichtungen, an Bergwacht und Bergrettung, an Projekte in Nepal oder auch mal an heimische Kindergärten. Mehrere zehntausend Euro sind bereits geflossen. Diesmal ging das Geld an die Laufener Wasserwacht. 1000 Euro übergab kürzlich AV-Vorsitzender Markus Lichtmannegger an Wasserwachtchef Christoph Scharf.  

Der findet es „cool“, dass ein heimischer Verein einen anderen finanziell unterstützt. Lichtmannegger hatte aus der Heimatzeitung erfahren, dass die Wasserwacht ein neues Boot braucht. Und die komplette Vorstandschaft folgte seinem Vorschlag für dieses Spendenziel. „Das alte Boot ist jetzt 25 Jahre alt“, erzählt Scharf, der im Alter von 33 Jahren nun bereits 15 Jahre an der Spitze der Laufener Wasserretter steht.

„Wir haben viel geschafft in dieser Zeit“, sagt er nicht ohne Stolz. Man habe damals nur über eine minimale Ausrüstung verfügt. Das ist inzwischen anders: Neben dem Boot samt Anhänger gibt es ein Motorschlauchboot mit 25 PS, ein Raftboot ohne Motor, Tauchequipment, Sonar, Digitalfunk, Trage, Eisrettungsschlitten, Defibrillator, Seile, Gurte und anderes mehr.

Dabei leisten die 24 Aktiven weit mehr als „nur“ Dienst am Abtsee. Sie sind am Königssee ebenso im Einsatz wie an Saalach, Salzach und an kleineren Gewässern. „Unser Ansehen im Landkreis ist sehr gestiegen“, erzählt der Vorsitzende von den verschiedensten Einsätzen. Darunter auch Katastrophen. Sie waren 2013 vier Tage lang beim Hochwasser in Deggendorf, hatten im vergangenen Winter nicht nur Schnee vom Dach des Neukirchner Schwimmbades geschaufelt, sondern auch von Schönauer und Schneizlreuther Häusern.  

An Nachwuchs mangelt es dem Verein nicht. Jugendleiter Christian Pollhammer schildert eine kleine Werbekampagne, „die voll eingeschlagen hat“. Fast über Nacht waren 17 junge Leute hinzugekommen, und weil die weitere mitbrachten, waren es bald 24 Jugendliche. Die üben jeden Montag, machen Ausflüge zu möglichen Einsatzgebieten und sammeln schon mal Müll an den Ufern.  

Stichwort Einsatzgebiete: „Wir Aktiven spielen gelegentlich ausgedachte Szenarien durch“, schildert Christoph Scharf. Ein solches bestätigte sich nur wenig später, als zwei Jugendliche des Nachts von einer Sandbank der Saalach gerettet werden mussten. Über dem offenen Deckwerk nördlich von Laufen waren im vergangenen Jahr zwei Boote eines Ruderclubs gekentert. Acht Leute ohne Schwimmwesten landeten dabei in der frischen und schnellfließenden Salzach.  

Das neue Boot der Wasserwacht mit 60 PS wird gut 50 Stundenkilometer schnell sein. Inklusive Anhänger kostet es rund 45 000 Euro. Davon wird der Freistaat 90 Prozent übernehmen, die Laufener Wasserwacht den Rest. Weil ein Boot dieser Größenordnung europaweit ausgeschrieben werden muss, rechnet Scharf erst Mitte 2020 damit.  

Die Präsenz am Abtsee ist für die Aktiven an Wochenenden und an Feiertagen verpflichtend, wochentags geschieht es freiwillig. Dort steht in Kürze auch ein Neubau der Wachstation an. Dabei hofft der Vorsitzende auf Gelder des Landkreises und der Gemeinden Laufen und Saaldorf-Surheim. Scharf lobt die Jugend und die Aktiven: „Sie sind alle mit Herzblut dabei.“ Daran hat auch Markus Lichtmannegger keinen Zweifel. Der Erlös aus den schmackhaften Bosnas ist hier gut angelegt.

Aus SOR, Text und Foto von Hannes Höfer

Lawinenwarnung grenzüberschreitend -- www.lawis.at
Wind und Wetter, Sonne und Wolken – sie alle machen nicht vor Ländergrenzen halt. Dies gilt im selben Maße für Naturbegebenheiten wie Lawinen und Schneeverhältnisse. Damit Tourengeherinnen und Tourengeher - bspw. in der bayerisch-österreichischen Grenzregion - bei ihrer Informationssuche nach etwaigen Gefährdungen nicht im Informationswirrwarr verschiedener Warndienste untergehen, haben sich die Universität Wien sowie alle Landeslawinenwarndienste in Österreich und die Lawinenwarndienste Südtirol und Trentino in Italien für ein europäisches Projekt zusammengetan: LAWIS – ein  zentralisiertes, vereinheitlichtes Online-Portal zur nachhaltigen Datenbeschaffung, -verbreitung und -kommunikation von lawinenrelevanten Informationen mit aktuellen, grenzüberschreitenden Informationen von Wetterstationen, zu Schneeprofilen und Lawinenereignissen - ist das Ergebnis. Durch dieses Portal gibt es Informationen zu Skitouren – sei es für die grenznahe Große Reibn“ in den Berchtesgadener Alpen oder auch Touren in kleinerem Ausmaß – nun aus einer Hand. Ein klares Plus vom LAWIS ist außerdem die Möglichkeit zum freien Zugang für die Bevölkerung, die Verfügbarkeit für mobile Geräte sowie die Möglichkeit zur Beteiligung der Nutzer. Ziel des noch im Aufbau befindlichen Projekts ist ein europaweit freier Service für die Bevölkerung. Dabei zeigt es anregend: Europaweite Vereinheitlichung von Standards kann sich für alle Europäerinnen und Europäer positiv auswirken!

 

Text: EuRegio Salzburg - Berchtesgadener Land - Traunstein

LAWIS.at findest Du auch auf unserer LINK-Seite bei den anderen Lawinenwarndiensten!

Gemeinsam gegen Gleichgültigkeit! Kooperation mit dem Blutspendedienst des BRK    

Der Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes und der DAV kooperieren seit 2018, um gemeinsam auf die Bedeutung von Blutspenden aufmerksam zu machen.

Etwa 2.000 Blutkonserven werden pro Tag für die Patienten in den bayerischen Kliniken benötigt, deutschlandweit sind es ungefähr 15.000. Statistisch belegt, ist jeder Dritte Deutsche einmal in seinem Leben auf Blutkonserven angewiesen - jedoch spenden lediglich 3,5 Prozent der deutschen Bevölkerung Blut, Tendenz fallend. Die meisten Blutpräparate werden für die Krebstherapie (19%) gebraucht, gefolgt von Patienten mit Herzerkrankungen (16%), Magen- und Darmkrankheiten (16%), aber auch für verletzte Menschen infolge von Straßen-, Sport- und Haushaltsunfällen (12%). Das gemeinsame Ziel der Kooperation ist deshalb, möglichst viele DAV-Mitglieder langfristig als Blutspender zu gewinnen. Jeder erhält durch die eigene Blutspende die Chance, sich als Lebensretter auszuzeichnen.   

Schenke Leben – spende Blut!

Aktuell gibt es in Bayern rund 250.000 aktive Blutspender, die im Durchschnitt zweimal im Jahr ihr Blut für andere Menschen geben.

Datenschutz beim Alpenverein

Am 25. Mai 2018 tritt die Europäische Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) und das daraus resultierende neue Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) in Kraft. Mit diesem Hintergrund wurden bereits vor einiger Zeit die Datenschutzbestimmungen beim Alpenverein angepasst. Diejenigen die im letzten Jahr beim Alpenverein Mitglied wurden haben hierzu schon entsprechende Erklärungen zum Datenschutz im Rahmen des Aufnahmeantrags abgeben müssen.

Bestandsmitglieder möchten wir nun an dieser Stelle über die neue Datenschutzerklärung informieren. Wesentliche Änderung ist, dass die allgemeine Datenschutzerklärung um zwei weitere Einwilligungen zur Nutzung der E-Mail Adresse und zur Nutzung der Telefonnummer durch Sektion und Bundesverband erweitert wurde. Wenn Sie nicht innerhalb von 3 Wochen der Nutzung Ihrer Daten widersprechen, dürfen Ihre Email-Adresse bzw. Telefonnummer verwendet werden. Eine  Übermittlung an Dritte ist dabei ausgeschlossen.

Die folgenden Ausführungen zur Datenschutzerklärung im Verein sind auch jederzeit auf unserer Sektionshomepage unter Impressum/Datenschutz nachzulesen.

Laufen, den 01.01.2018

Markus Lichtmannegger

  

Datenschutzerklärung

Informationen zum Datenschutz

Wir möchten Sie darüber informieren, dass die von Ihnen in Ihrer Beitrittserklärung angegebenen Daten über Ihre persönlichen und sachlichen Verhältnisse (sogenannte personenbezogene Daten) gleichermaßen auf Datenverarbeitungs-Systemen der Sektion, der Sie beitreten, wie auch des Bundesverbandes des Deutschen Alpenvereins (DAV) gespeichert und für Verwaltungszwecke der Sektion, bzw. des Bundesverbandes verarbeitet und genutzt werden. Verantwortliche Stelle im Sinne des § 3 (7) BDSG bzw. Art. 4 lit. 7. DSGVO ist dabei die Sektion, der Sie beitreten.

Eine Übermittlung von Teilen dieser Daten an die jeweiligen Landes- und Sportfachverbände findet nur im Rahmen der in den Satzungen der Landes- und Sportfachverbände festgelegten Zwecke statt. Diese Datenübermittlungen sind notwendig zum Zwecke der Organisation eines Spiel- bzw. Wettkampfbetriebes und zum Zwecke der Einwerbung von öffentlichen Fördermitteln.

Wir sichern Ihnen zu, Ihre personenbezogenen Daten vertraulich zu behandeln und nicht an Stellen außerhalb des DAV, weder außerhalb der Sektion, noch außerhalb des Bundesverbandes und der jeweiligen Landes- und Sportfachverbände weiterzugeben. Sie können jederzeit schriftlich Auskunft über die bezüglich Ihrer Person gespeicherten Daten erhalten und Korrektur verlangen, soweit die bei der Sektion und der Bundesgeschäftsstelle gespeicherten Daten unrichtig sind. Sollten die gespeicherten Daten für die Abwicklung der Geschäftsprozesse der Sektion, bzw. des Bundesverbandes nicht erforderlich sein, so können Sie auch eine Sperrung, gegebenenfalls auch eine Löschung Ihrer personenbezogenen Daten verlangen.

Der Bundesverband des DAV sendet periodisch das Mitgliedermagazin DAV Panorama in der von Ihnen gewählten Form (Papier oder digital) zu. Sollten Sie kein Interesse am DAV Panorama haben, so können Sie dem Versand bei Ihrer Sektion des DAV schriftlich widersprechen.

Nach einer Beendigung der Mitgliedschaft werden Ihre personenbezogenen Daten gelöscht, soweit sie nicht, entsprechend der steuerrechtlichen Vorgaben, aufbewahrt werden müssen.

Eine Nutzung Ihrer personenbezogenen Daten für Werbezwecke findet weder durch die Sektion, den Bundesverband, Kooperationspartner des Bundesverbandes des Deutschen Alpenvereins noch durch die jeweiligen Landes- und Sportfachverbände statt.

Ich habe die oben stehenden Informationen zum Datenschutz zur Kenntnis genommen und akzeptiert.


Nutzung der E-Mail-Adresse durch Sektion und Bundesverband

Ich willige ein, dass die Sektion sowie der Bundesverband des DAV meine E-Mail-Adresse zum Zwecke der Übermittlung der von mir ausgewählten Medien sowie zur allgemeinen Kommunikation nutzt. Eine Übermittlung der E-Mail-Adresse an Dritte ist dabei ausgeschlossen.


Nutzung der Telefonnummer durch Sektion und Bundesverband

Ich willige ein, dass die Sektion sowie der Bundesverband des DAV, soweit erhoben, meine Telefonnummern zum Zwecke der Kommunikation nutzen. Eine Übermittlung der Telefonnummern an Dritte ist dabei ausgeschlossen.


Datenschutzbeauftragter:

Prof. Dr. Rolf Lauser

Dr.-Gerhard-Hanke-Weg 31

85221 Dachau

E-Mail: rolf(at)lauser-nhk.de

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