Wathmannhaus | © DAV Laufen

Watzmannhaus

26.09.2026

Das Watzmannhaus als ursprüngliches Ziel erst im Abstieg erreicht

Dass die Herbstzeit die beste Wanderzeit ist, hat sich in der Sektion Laufen anscheinend noch nicht herumgesprochen. Lediglich zwei Anmeldungen gingen auf die Bekanntmachungen ein. Nach kurzer Absprache am Vortag haben wir den Startort zur Wimbachbrücke verlegt, um den Hatscher in der Ebene von Hammerstiel zur Stubenalm zu vermeiden. Der Mehraufwand beträgt ca. 135 Höhenmeter. Rasch war das der Falzkopf mit dem Watzmannhaus erreicht, viel zu früh für einen Hopfentrunk. Was also tun? Das Wetter war perfekt, die Akkus mit ausreichend Power ausgestattet, Erkundigungen nach den Bedingungen eingeholt von rückkehrenden Hocheckgehern oder abbrechenden Watzmann-Überschreitern: Gut begehbar im unteren Abschnitt, Eisplatten und Schnee mit zunehmender Höhe. Also los; alles darf, nichts muss. 250 Höhenmeter im felsigen Gelände -der als T3 eingestufte Weg teilweise nur durch die sehr guten Markierungen zu erkennen- sind es dann geworden. Abbruch auch deshalb, weil wirklich viel Verkehr auf dem Weg war. Und das Bier auf der Terrasse des Watzmannhauses wartete ja auch noch. Die Sicht und Aussicht sind wirklich phänomenal, der Admonter Reichenstein im Gesäuse in 120 km Luftlinie Entfernung war der weiteste identifizierte Gipfel. App sei Dank. Die Tour war wie gegangen perfekt, die Schleife über den Falzsteig nach Kühroint bleibt auf der Löffelliste.
Dirk