Unsere Haunsbergrunde – schon fast ein Klassiker

2024 haben wir unsere wiederkehrende Haunsbergrunde ins Programm aufgenommen. Somit gehen wir immer freitags unsere 7,5 km und 350 Höhenmeter bereits im dritten Jahr. Wer von Anfang an dabei war, hat sich dabei in Summe immerhin schon 840 km und 39.200 Höhenmeter erwandert. Zunehmend streuen wir auch mal Varianten von bis zu 10 km ein. Dabei bietet die Runde eine perfekte Symbiose aus den drei Säulen des Bergwanderns: Sicherheit, Erlebnis und Kondition.

Das regelmäßige Gehen über nasse Wiesen im Gelände, auf batzigen und durch Forstwirtschaft beanspruchten Wegabschnitten oder aber über Eisplatten erhöht das geherische Können. Die Wahrnehmung von und der Austausch über Flora und Fauna, das Fühlen der Jahreszeiten sowie des Wetters und nicht zuletzt unsere stets lustige Atmosphäre sorgen für ein nicht mehr wegzudenkenden Erlebnis. Und nicht zuletzt konditioniert die regelmäßige Teilnahme zu größeren Herausforderungen im Hochgebirge.

Mit der Zeit hat sich ein richtiges Kernteam herausgebildet. Dabei ist die Motivation so hoch, dass sich über den Freitag hinaus die Gruppe kurzfristig für Zusatzrunden verabredet. Und, so ist zu hören, auch ehemalige Schnupperteilnehmer drehen nunmehr ihre eigenen Haunsbergrunden. Die Etablierung macht uns, Theresa und Dirk, auch ein wenig stolz.

Wir haben lange darüber geredet, aber nun haben wir es endlich krachen lassen: Am letzten Freitag haben wir nach der überraschenden Schneerunde den Einkehrschwung in den Kapuzinerhof gewagt. Es war für alle ein lang ersehntes wie schönes Miteinander beim Essen, Trinken und Ratschen. Das ruft nach Wiederholung, das nächste Mal auf der Terrasse des Gasthofes Kaiserbuche. Der Kammweg dorthin ist dann die nächste Variante.

 

Text: Dirk Schanz, Fotos: Theresa Herrmann