Die Laufener Hütte - ein begehrtes Ziel für den Skilauf

Unsere Laufener Hütte war in den ersten 30 Jahren den Winter über ein begehrtes Ziel für den Skilauf.
Das war aber nur mit einem festen Pächter möglich, der ganzjährig die Hütte bewirtschaftete. Kein einfaches Unterfangen, denn gerade die notwendige ausreichende Brennholzbeschaffung den Sommer über erwies sich als große Herausforderung.
Es wurden dort Skikurse (u.a durch Pächter Sepp Noisternig) und Wettbewerbe von den Anhöhen in Richtung Bleikogel zum Tennkessel abgehalten.

Der Zulauf hatte in den Nachkriegsjahren mit Hüttenwirtin Hanni Morokutti derart zugenommem, so dass man sich für den ersten Erweiterungsbau der Hütte entschied und diese im Winter 1954 sogar als Ski- und Ferienheim mit neun Betten zugelassen war.
In anderen Skigebieten wurde der Liftbau vorangegetrieben, so dass das Gebiet um die Hütte schnell unrentabel wurde und bereits im Folgejahr kein Pächter mehr dafür zu finden war.
Der Bau einer Seilbahn in das Gebiet der Laufener Hütte kam in den folgenden Jahrzehnten Gott sei Dank nie zustande...

 

Bild  vom Maria-Hackel-Gedächtnislauf vom 1. Mai 1950 (Gerry Schütz, Archiv DAV Laufen)

Bild von der Laufener Hütte um ca. 1930 (Franz Xaver Schröck, Archiv DAV Laufen)