Außerordentliche Hauptversammlung 2026

Rund 400 Delegierte aus den DAV-Sektionen waren am 28. Februar 2026 zu einer außerordentlichen Hauptversammlung nach Mannheim gereist, auch unsere beiden (1. und 2.) Vorsitzenden unternahmen statt einem Bergwochenende bei schönstem Wetter eine Bahnfahrt in Kauf, um bei den anstehenden Themen unsere Stimmen abzugeben.

Zwei große Punkte standen auf der Agenda: eine Neuausrichtung der Struktur für den Hauptverband sowie das Finanzierungskonzept für die Digitalisierung des DAV.

Zu letzterem wurde mit großer Mehrheit ein Antrag mehrerer Sektionen, dem wir uns angeschlossen haben, angenommen: Der von jeder Sektion an den Hauptverein anzuführende Verbandsbeitrag wird um 3 € (je A-Mitglied, für B-Mitlieder u.a. anteilig) erhöht, ist jedoch zunächst an verschiedene Zwischenziele geknüpft. Sofern diese erreicht werden, wird der Verbandsbeitrag zum 1.1. des übernächsten Jahres, frühestes ab 2029, steigen.

Die neue Struktur des DAV wird nun durch eine direkte Verantwortlichkeit der hauptberuflichen Geschäftsführung für ihr Handeln gekennzeichnet sein. Sie wird nach §30 BGB als ein „besonderer Vertreter“ die übertragenen Aufgaben übernehmen, und für diese operative Tätigkeit damit auch die Verantwortung tragen. Bislang oblag die gesamte Verantwortung dem ehrenamtlich tätigen Präsidium des DAV. Damit das Ehrenamt weiterhin Herz und Seele des DAV bleibt, wurde der ehrenamtliche Vorstand gestärkt, aber mit einer „besonderen Vertretung“ aus der hauptberuflichen Geschäftsführung entlastet. 

Die ehrenamtlichen Gremien, sowohl das Präsidium als auch der aus den Regionenvertretern zusammengesetzte Verbandsrat wird deutlich verkleinert. Diese beschlossene Neuausrichtung der Struktur wird nun zur Aufnahme in die Satzung auf der  Hauptversammlung im Herbst 2026 vorbereitet.