Viel Spaß beim Deutschen Alpenverein
Sektion Laufen

 

Aktuelles

 Wanderausstellung in Laufen

Hoch hinaus! Wege und Hütten in den Alpen  

Matratzenlager, Kaiserschmarrn und schweißtreibende Anstiege – für Bergbegeisterte keine Fremdwörter. An den 500 Schutzhütten und 30.000 Kilometer Wegen, die die Alpenvereine in den letzten 150 Jahren aufbauten und seitdem pflegen, kommt der Alpenbesucher heute nicht vorbei. Die Wanderausstellung „Hoch hinaus! Wege und Hütten in den Alpen“ des Deutschen Alpenvereins (DAV) untersucht das Phänomen der alpinen Schutzhütten aus kultur- als auch architekturgeschichtlicher Sicht. Im Mittelpunkt steht die Frage, was die Besonderheit der alpinen Wege und Hütten ausmacht und wie der Typus „Hütte“ entstand. Im Zusammenhang mit dem am 22. September in Laufen stattfindenden Südbayerischen Sektionentag haben die Laufener Bergfreunde diese Ausstellung des Alpinen Museums in München ausgeliehen und im Foyer der Salzachhalle aufgebaut. Die Ausstellung ist jedoch auch danach an weiteren Tagen der Öffentlichkeit zugänglich.

Erbe mit Aussicht: Von Schutzhütten und „Berg-Hotels“
Verbotsschilder von DAV-Hütten. Sektion Turner-Alpenkränzchen / Sektion München / Archiv des DAV, München.
1893 rückten die Hütten des damaligen Deutschen und Österreichischen Alpenvereins das erste Mal in den Fokus der internationalen Öffentlichkeit. Auf einem mehrere Meter breitem Panorama konnten 27 Millionen Besucher der Weltausstellung in Chicago die Braunschweiger Hütte bewundern. Dabei dominierten auf dem Monumentalgemälde die Gipfel der „Oetzhaler Eiswelt“, die Hütte war kaum zu finden. Das Panorama macht deutlich, wofür Hütten und Wege stehen: Sie ermöglichen, sich in der abweisenden Bergwelt zu bewegen. Gleichzeitig fällt auf: Die Hütte ist klein, einfach und nicht bewirtschaftet. Das bauliche Konzept der Sektion Braunschweig war weit entfernt von den „Berg-Hotels“, die bereits im ausgehenden 19. Jahrhundert zur Zeit des beginnenden Fremdenverkehrs in den Alpentälern der Ostalpen gebaut wurden. Das Anliegen der Sektion Braunschweig war der „alpine Zweck“: bei Wanderungen zu touristisch unbekannten Spitzen eine Übernachtung und körperliche Stärkung zu ermöglichen. Stark steigende Hüttenbesuchszahlen nach dem Ersten Weltkrieg führten zu dem Versuch, Nicht-Bergsteiger durch spartanische Einfachheit abzuschrecken. 1923 wurden die sogenannten „Tölzer Richtlinien“ verabschiedet. Sie sahen Matratzenlager mit Decken statt Zimmern mit Federbetten vor. Die Verpflegung sollte einfach sein, auf Radio und Grammophon verzichtet werden. Bis heute prägen diese Vereinbarungen Komfort und Angebot auf den Hütten.

 

150 Jahre Hüttenarchitektur: Vom Schutzraum zum Aufenthaltsort

Waren die ersten Schutzhütten wie die Braunschweiger Hütte noch einfach, funktional und günstig im Bau, spiegelten die Hütten der zweiten Generation die Bedürfnisse der städtisch-bürgerlichen Gesellschaft wieder, aus der die Mehrzahl der Alpinistinnen und Alpinisten kamen. So baute man Erker und stattete die Gaststuben mit Holzvertäfelungen, eigens angefertigten Möbeln und bestem Porzellan aus.

Die Alpenvereinshütten wurden Selbstzweck und Aufenthaltsort. Von einfachen Hüttenbauten hatte man sich entfernt. Die Schutzhütten wurden zu einem Erfolgsmodell. Schnell reihte sich eine Erweiterung an die andere. Die An- oder Zubauten und Aufstockungen machen heute häufig den eigentlichen Charakter einer Hütte aus.

Mit der ökologischen Krise in den 70er Jahren kam Bewegung in den Hüttenbau. Die Forderung nach umweltfreundlichem Bau und Betrieb der Hütten leitete einen spürbaren Wandel ein. Aktuelle Sicherheits-, Umwelt- und Hygieneanforderungen sind heute oft Anlass für Umbaumaßnahmen und prägen diese meistens wesentlich mit.   

Neben den vorgenannten Themen widmet sich die Ausstellung mit Bildern und einem Nachbau der legendären Dosenpresse auch der sektionseigenen Laufener Hütte. Bau und Erhaltung dieser Hütte im Tennengebirge und das damit verbundene Wegenetz sind seit über 90 Jahren eng mit den Mitgliedern der Sektion Laufen und damit unserer Stadt Laufen verbunden.

Zu sehen ist die Ausstellung am 22./23. und 29./30. September sowie 3. Oktober jeweils 9 - 12 und 14 – 17 Uhr.

Der Eintritt ist frei!

Bei größeren Gruppen können ggfs. außerplanmäßige Öffnungszeiten angeboten werden. Für weitere Informationen steht 2. Vorsitzender Markus Lichtmannegger unter 08682/9569294 bzw. unter info@alpenverein-laufen.de zur Verfügung.

Mehr Sicherheit am Hüttenweg

Sektion Laufen bringt Absturzsicherungen an – Abtenauer Bergretter unterstützen Aktion

Abtenau / Laufen. Es gibt nicht viele Stellen auf dem Weg zur Laufener Hütte, wo es wirklich in die Tiefe geht. Und es sind nur kurze Abschnitte, wo man keinesfalls stürzen darf. An einer solchen Stelle haben Aktive des Laufener Alpenvereins nun 30 Rundpfosten als Absturzsicherungen eingeschlagen.

Zuletzt war es auf diesem Wegabschnitt am 27.August 2016 zu einem tragischen Unglück gekommen. Günter Schiffner, erfahrener Bergsteiger und langjähriger Hüttendienst auf der Laufener Hütte, rutschte oder stolperte an einer Stelle, wo das nicht passieren darf. Seine vor ihm gehende Frau Jasmin sah ihren Mann noch in den Tod stürzen. In der Sektion Laufen hatte man darauf mit Verbesserungen am Weg und mit zusätzlichen Stufen reagiert. Doch man wollte mehr tun.

Der Bau eines Geländers kam aufgrund der dortigen Situation nicht in Betracht. Sicherheit und Standfestigkeit müssten zudem permanent kontrolliert werden. Daher die Idee: Holzstangen, die einen Stürzenden sofort stoppen können. Die Skepsis war groß, würde man das Rundholz überhaupt in den teils felsigen Untergrund bringen. Und wenn ja, wie tief? Einen Versuch sollte es wert sein.

Martin Wallinger, Chef der Abtenauer Bergrettung, hatte sich sofort bereit erklärt, die Sache zu unterstützen, und so sicherten drei Aktive die arbeitenden Akteure im Steilhang. Und siehe da: es gelang. Nicht überall und an jeder Stelle, aber schließlich konnten alle 30 Rundstangen eingeschlagen werden. Die hatten acht Aktive unserer Sektion zuvor vom Parkplatz rund vierzig Minuten nach oben getragen, dazu Werkzeug und eine kleine Motorsäge. Und weil man schon vor Ort war, hatte Wegewart Toni Pertl noch einige Bretter und Pfosten für zusätzliche Trittstufen eingepackt. Auch dieses Material hat die Truppe verbaut, daneben noch ein neues Hinweisschild montiert.

Alle Beteiligten zeigten sich bei der anschließenden Einkehr recht zufrieden. Ob die Maßnahme dauerhaft Bestand hat, wird der nächste Winter zeigen. Schneedruck und Lawinen könnten das gute Werk zunichtemachen. Doch wir sind zuversichtlich und denken darüber nach, mit Baumpflanzungen den Abschnitt noch zusätzlich zu sichern. Damit es nicht wieder zu einem tragischen Unglück kommt.

Hannes Höfer; Bilder: Hannes Höfer, Werner Salbeck

Neue Kletterbetreuer bei der DAV Sektion Laufen – Sonderlehrgang erfolgreich abgeschlossen

Am 23. Februar war es soweit: der Sonderlehrgang zur Ausbildung „Kletterbetreuer“ startete. Jan Mersch, Ausbilder des DAV, traf Georg Abler, Isis Haberpointner, Magdalena Hinterhölzl, Susanne Loreth, Sarah Strasser (alle Sektion Laufen) und Lisa Heller (Sektion Tittmoning) zum Einstieg in den Lehrgang in der Geschäftsstelle der Sektion Laufen. Nach Vorstellungsrunden und Terminklärungen ging es gleich los: die Theorie des Lehrens und Lernens wurde besprochen. Im Anschluss ging es noch an die Kletterwand im Gymnasium Laufen.

An insgesamt sechs Terminen wurden die Ausbildungsinhalte vermittelt und geprüft. So hatte jeder Teilnehmer eine Lehrprobe zur „Sicherungstechnik“ durchzuführen sowie Referate zu Themen wie „Persönliche Schutzausrüstung“, „Rechtliche Grundlagen, Versicherungen und Kriseninterventionsteam“ oder auch „Prävention von sexualisierter Gewalt“ zu präsentieren. Natürlich kam aber auch die Vermittlung von Klettertechnik und Reflektieren des eigenen Kletterstils nicht zu kurz.

Neben der Kletterwand im Gymnasium Laufen waren auch die Kletterhalle in Stephanskirchen/ Rosenheim und Waldkraiburg Ziele der Lehrgangsteilnehmer und Ausbilder, Jan Mersch und Max Bolland.

Klettern im Begehungsstil „Flash“, Boulderspiele zum Erlernen der Standardbewegung und Sturztraining bzw. das Trainieren des „Weichen Sicherns“ rundeten die Ausbildung in der Praxis ab. Zudem mussten die Kletterbegeisterten die praktische Prüfung absolvieren. Ausbilder Jan Mersch wählte drei Routen im Schwierigkeitsgrad 5+ in unterschiedlichem Gelände aus, von denen mindestens zwei im Begehungsstil „Rotpunkt“ zu klettern waren.

Am 5. Juni konnte Jan Mersch allen TeilnehmerInnen zum Bestehen der Ausbildung gratulieren. Die Sektion Laufen hat somit sechs neue Kletterbetreuer für die Kletterwand im Gymnasium und den Kletterturm in Fridolfing.

Susanne Loreth

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Gemeinsam gegen Gleichgültigkeit! Kooperation mit dem Blutspendedienst des BRK    

Der Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes und der DAV kooperieren seit 2018, um gemeinsam auf die Bedeutung von Blutspenden aufmerksam zu machen.

Etwa 2.000 Blutkonserven werden pro Tag für die Patienten in den bayerischen Kliniken benötigt, deutschlandweit sind es ungefähr 15.000. Statistisch belegt, ist jeder Dritte Deutsche einmal in seinem Leben auf Blutkonserven angewiesen - jedoch spenden lediglich 3,5 Prozent der deutschen Bevölkerung Blut, Tendenz fallend. Die meisten Blutpräparate werden für die Krebstherapie (19%) gebraucht, gefolgt von Patienten mit Herzerkrankungen (16%), Magen- und Darmkrankheiten (16%), aber auch für verletzte Menschen infolge von Straßen-, Sport- und Haushaltsunfällen (12%). Das gemeinsame Ziel der Kooperation ist deshalb, möglichst viele DAV-Mitglieder langfristig als Blutspender zu gewinnen. Jeder erhält durch die eigene Blutspende die Chance, sich als Lebensretter auszuzeichnen.   

Schenke Leben – spende Blut!

Aktuell gibt es in Bayern rund 250.000 aktive Blutspender, die im Durchschnitt zweimal im Jahr ihr Blut für andere Menschen geben.

Datenschutz beim Alpenverein

Am 25. Mai 2018 tritt die Europäische Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) und das daraus resultierende neue Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) in Kraft. Mit diesem Hintergrund wurden bereits vor einiger Zeit die Datenschutzbestimmungen beim Alpenverein angepasst. Diejenigen die im letzten Jahr beim Alpenverein Mitglied wurden haben hierzu schon entsprechende Erklärungen zum Datenschutz im Rahmen des Aufnahmeantrags abgeben müssen.

Bestandsmitglieder möchten wir nun an dieser Stelle über die neue Datenschutzerklärung informieren. Wesentliche Änderung ist, dass die allgemeine Datenschutzerklärung um zwei weitere Einwilligungen zur Nutzung der E-Mail Adresse und zur Nutzung der Telefonnummer durch Sektion und Bundesverband erweitert wurde. Wenn Sie nicht innerhalb von 3 Wochen der Nutzung Ihrer Daten widersprechen, dürfen Ihre Email-Adresse bzw. Telefonnummer verwendet werden. Eine  Übermittlung an Dritte ist dabei ausgeschlossen.

Die folgenden Ausführungen zur Datenschutzerklärung im Verein sind auch jederzeit auf unserer Sektionshomepage unter Impressum/Datenschutz nachzulesen.

Laufen, den 01.01.2018

Markus Lichtmannegger

  

Datenschutzerklärung

Informationen zum Datenschutz

Wir möchten Sie darüber informieren, dass die von Ihnen in Ihrer Beitrittserklärung angegebenen Daten über Ihre persönlichen und sachlichen Verhältnisse (sogenannte personenbezogene Daten) gleichermaßen auf Datenverarbeitungs-Systemen der Sektion, der Sie beitreten, wie auch des Bundesverbandes des Deutschen Alpenvereins (DAV) gespeichert und für Verwaltungszwecke der Sektion, bzw. des Bundesverbandes verarbeitet und genutzt werden. Verantwortliche Stelle im Sinne des § 3 (7) BDSG bzw. Art. 4 lit. 7. DSGVO ist dabei die Sektion, der Sie beitreten.

Eine Übermittlung von Teilen dieser Daten an die jeweiligen Landes- und Sportfachverbände findet nur im Rahmen der in den Satzungen der Landes- und Sportfachverbände festgelegten Zwecke statt. Diese Datenübermittlungen sind notwendig zum Zwecke der Organisation eines Spiel- bzw. Wettkampfbetriebes und zum Zwecke der Einwerbung von öffentlichen Fördermitteln.

Wir sichern Ihnen zu, Ihre personenbezogenen Daten vertraulich zu behandeln und nicht an Stellen außerhalb des DAV, weder außerhalb der Sektion, noch außerhalb des Bundesverbandes und der jeweiligen Landes- und Sportfachverbände weiterzugeben. Sie können jederzeit schriftlich Auskunft über die bezüglich Ihrer Person gespeicherten Daten erhalten und Korrektur verlangen, soweit die bei der Sektion und der Bundesgeschäftsstelle gespeicherten Daten unrichtig sind. Sollten die gespeicherten Daten für die Abwicklung der Geschäftsprozesse der Sektion, bzw. des Bundesverbandes nicht erforderlich sein, so können Sie auch eine Sperrung, gegebenenfalls auch eine Löschung Ihrer personenbezogenen Daten verlangen.

Der Bundesverband des DAV sendet periodisch das Mitgliedermagazin DAV Panorama in der von Ihnen gewählten Form (Papier oder digital) zu. Sollten Sie kein Interesse am DAV Panorama haben, so können Sie dem Versand bei Ihrer Sektion des DAV schriftlich widersprechen.

Nach einer Beendigung der Mitgliedschaft werden Ihre personenbezogenen Daten gelöscht, soweit sie nicht, entsprechend der steuerrechtlichen Vorgaben, aufbewahrt werden müssen.

Eine Nutzung Ihrer personenbezogenen Daten für Werbezwecke findet weder durch die Sektion, den Bundesverband, Kooperationspartner des Bundesverbandes des Deutschen Alpenvereins noch durch die jeweiligen Landes- und Sportfachverbände statt.

Ich habe die oben stehenden Informationen zum Datenschutz zur Kenntnis genommen und akzeptiert.


Nutzung der E-Mail-Adresse durch Sektion und Bundesverband

Ich willige ein, dass die Sektion sowie der Bundesverband des DAV meine E-Mail-Adresse zum Zwecke der Übermittlung der von mir ausgewählten Medien sowie zur allgemeinen Kommunikation nutzt. Eine Übermittlung der E-Mail-Adresse an Dritte ist dabei ausgeschlossen.


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Ich willige ein, dass die Sektion sowie der Bundesverband des DAV, soweit erhoben, meine Telefonnummern zum Zwecke der Kommunikation nutzen. Eine Übermittlung der Telefonnummern an Dritte ist dabei ausgeschlossen.


Datenschutzbeauftragter:

Prof. Dr. Rolf Lauser

Dr.-Gerhard-Hanke-Weg 31

85221 Dachau

E-Mail: rolf(at)lauser-nhk.de